Sommerbauhütte vom 5. bis 8. August

Sommerbauhütte vom 5. bis 8. August

Der oben angegebene Zeitraum ist nicht ganz richtig. Den schon am Wochenende vorher war ein kleines Vorausteam auf dem Hof fleißig und hat die Wiesen gemäht und den Graben für die Heizungsanbindung zwischen den Gebäuden weiter vorangetrieben. Vorher waren wir der traurigen Pflicht nachgekommen, Stripper die letzte Ehre zu erweisen. Und da für einige der Hof dann ohnehin „auf dem Weg lag“…
Offizieller Startschuss war aber dann am Donnerstag. Erwartungsgemäß war die Schar anfangs klein, wuchs aber im Verlaufe des Wochenendes stark an. Leider war das Wetter durchwachsen und machte unseren Planungen zumindest im Außenbereich kleine Striche durch die Rechnung. An der „Südfassade“ konnte zwar weiter geflext werden, der Anstrich des Holzes war aber nicht möglich. Dafür wurde am Sockel der „Nordfassade“ mit Spachteln und Grundierung gewerkelt, um hier einen temporären Verschönerungsanstrich auf den Weg bringen zu können.
Die Ausschachtungsarbeiten für das Heizungsrohr stehen kurz vor dem Abschluss. Die 200er Kernlochbohrungen haben nun die Fundamente der Großen Scheune und des Haupthauses perforiert. Dies ging (natürlich) nicht ohne Probleme vonstatten und entwickelte sich zumindest im Keller des Haupthauses zu einer veritablen Schlammschlacht. Sind doch die Bohrkronen zum Schneiden von Stein und Beton konstruiert, nicht um Lehm und Ton zu durchlöchern. Und 90 Zentimeter Lochlängen sind ja auch nicht ganz ohne!
Unsere untere Wiese wurde schon vor einiger Zeit ihrer Zierde beraubt: Die Obstbäume waren morsch und verfault und mussten leider gefällt werden. Da aber selbst kariöse Baumstümpfe ewig brauchen, um zu verfaulen, hatten wir hier mit einer Baumstumpffräse schweißtreibend nachgeholfen. Nun kann als nächster Schritt planiert werden, um wieder eine schön glatte Grasfläche für Zelte zu erhalten.
Auch die Überprüfung der Hofelektrik ging weiter. Dem elektro-legasthenischen Autor entzieht sich hier aber hier ein genaues Lagebild. Es geht halt weiter…
Samstag Nachmittag war zeitgleich das alljährliche Förderertreffen. Es kamen viele Gäste und noch mehr Kuchen, und in der Scheune fanden alle einen gemütlichen Platz. Böse Zungen behaupteten, die ganze Aktion mit der Kernlochbohrung (große Maschinen, höllischer Lärm, gigantische Sauerei) sei nur eine Maßnahme zum Beeindrucken der Fördererschar. Aber die Arbeiten störten die Kaffeetafel wenig und fanden ja zum späten Nachmittag auch ihren Abschluss.
Schön war übrigens, dass etliche Gäste bis zum leckeren Abendessen blieben und wir danach noch zusammen in der Singerunde saßen.
Sonntags fand auch diese Bauhütte mit einer großen Abschlussrunde ihr Ende. Und eine neue / alte Tradition wird (wieder) gepflegt. Im Anschluss finden viele noch den Weg zum Nachbarweiler, um sich beim bekannten Schankwirt trefflich verpflegen zu lassen. Hier ließ man die Bauhütte nochmals Revue passieren und freute sich bereits auf die nächste. Den vom 8. bis 10. Oktober wird das Oktoberwerken samt Bauhütte stattfinden. Sehen wir uns?
Rhesus