Bauhütte vom 25. bis 27. Juni 2020

Bauhütte vom 25. bis 27. Juni 2020

ENDLICH!!!!!! Der Relaunch der ersten normale Bauhütte seit Langem, seit Menschengedenken, seit Entstehung der Menschheit, seit dem Urknall – gefühlt zumindest!Wie war das schön, wieder zwei Nächte auf dem Hof verbringen zu können, unter dem Nussbaum zu sitzen ( was nun gewisse Gefahren birgt!), zu schnacken, zu singen, lukullischen Genüssen zu frönen…Der Autor war Freitags bereits am Nachmittag zur Stelle, bewaffnet mit einem Streuselkuchen. Bald danach trafen weitere Menschen ein und wir setzten uns flugs an die Kaffeetafel. Anschließend fuhren wir die lebenserhaltenden Systeme des Hofes hoch und trafen erste vorbereitende Arbeiten für den Samstag. Um 20 Uhr wurden lecker duftende Eiermaultaschen verspeist, und eine Runde von knapp 20 Menschen versammelte sich am Feuer. Diese Runde wurde schnell zum Thinktank, denn sie machte sich intensiv Gedanken über die nähere Zukunft des Hofes. Die Gesprächen wurden bis tief in die Nacht geführt und fanden ein sehr einvernehmliches Ende!Samstag, 8 Uhr: Frühstück; danach Ausschwärmen zu den einzelnen Arbeitslosen. Derer gab es reichlich:Die bereits eingerüstete „Südfassade“ wurde von mehreren Personen mit Winkelschleifern traktiert. Zum Einen wurden über die Fachwerkbalken überstehende Putzflächen abgeflext, zum Zweiten wurden die Balken selbst mit Topfbürsten von ihrer alten Farbe befreit.Der Neubau erhielt (ebenfalls an seiner Südfassade) Eckschienen, damit er dort in sehr naher Zukunft seinen Verputz tragen kann. Im Neubau wurde das linke Bad weiter verputzt.Da der Hof nun stolzer Besitzer eines eigenen E-Check-Gerätes ist, wurde eine gigantische Zahl an Elektrogeräten (alles, was ´nen Stecker hat) überprüft. Der Rest der Geräte wird in Kürze folgen!Die Absaugung der Maschinenschreinerei musste sich ein Retrofit gefallen lassen (kleine Pimpfe laufen nun Gefahr, spontan zu verschwinden!). Diese arbeitet nun wieder einwandfrei. Auch hier zeigte sich zum wiederholten Male, dass nicht mit Kanonen auf Spatzen geschossen werden muss! Wie beispielsweise unsere Kreissäge ließ sich auch hier mit relativ geringen Mitteln die volle Funktionsfähigkeit und vor allem Arbeitssicherheit wieder herstellen!In der Bankschreinerei konnte ein neuer Ofen seinen wärmenden Arbeitsplatz einnehmen. Gut, dass gleichzeitig auch die gesprungen Fensterscheibe ersetzt wurde.Zwischen Nussbaum und Toilettenfenstern erstreckt sich nun ein Graben. Dieser ist der Anfang für ein längeres Stück Erdausschachtung, die das Heizungsrohr aus Richtung Großer Scheune (Pelletheizung) aufnehmen soll. Damit wird dann letztendlich unsere energievernichtende Elektroheizung obsolet.Für knapp zwanzig Menschen ist das ein wahrlich vorzeigbares und respektables Tagewerk. Dies zeigt, mit welcher Motivation die Crew ans Werk ging. Es zeigt aber auch, dass eine gute Vorplanung und Organisation exorbitante Leistungssteigerungen hervorbringen. Wir hoffen hier auf ein „weiter so“!.Unnötig zu betonen, dass für reichlichst Atzung gesorgt war (wir hatten sogar zu große Mengen). Auch der (Getränke-)Keller hatte seinen Teil zur guten Laune beizutragen. Lediglich die Singerunde war aufgrund der zuvor geleisteten Arbeit etwas lendenlahm. Und das Feuer soll früher auch schon tiefere Nachtstunden beleuchtet haben…Vom 30. Juli bis 8. August findet unsere Sommerbauhütte statt. Wir freuen uns über jeden Mitsänger, Mitesser, Mithelfer… Rhesus